Stephanie Atanasov

Die gebürtige Wienerin, geb. 1983, studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst ihrer Heimatstadt und nahm an Meisterkursen von Ks. Christa Ludwig sowie von Paul-Émile Deiber teil. Derzeit wird sie von Ks. Christa Ludwig und Ks. Elisabeth Wilke betreut. Sie war Stipendiatin der Académie musicale de Villecroze. Stephanie Atanasov folgte einer Einladung zu einer Mozartinterpretations-Meisterklasse zum Festival in Aix-en-Provence. Sie gewann den 1. Preis und den Sonderpreis sowohl beim Landeswettbewerb Wien als auch beim Bundeswettbewerb Österreich „Prima la Musica“. Darüber hinaus war sie Preisträgerin beim 9. Internationalen Gesangswettbewerb „Ferruccio Tagliavini“ sowie bei „Musica Juventutis“ und „Klassik-Mania“. Von März 2005 bis Februar 2006 war die lyrische Mezzosopranistin Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden und gehört seit Mai 2006 dem festen Ensemble der Semperoper an. In ihrer noch jungen Karriere kann Stephanie Atanasov bereits eine Vielzahl von Engagements vorweisen, u. a. an der Wiener Volksoper und dem Schlosstheater sowie bei den Opernfestspielen St. Margarethen. 2006 gab sie ihr Debüt an der Opéra National de Montpellier als Cherubino und im August 2008 bei den Salzburger Festspielen als 2. Waldnymphe in Dvoráks Märchenoper „Rusalka“. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie z. B. Don Ramiro („La finta giardiniera“), Hänsel, Sandmännchen und Taumännchen („Hänsel und Gretel“), Dorabella („Cosi fan tutte“), Mercédès („Carmen“), Annius („La clemenza di Tito“), Orlofsky („Die Fledermaus“), Cherubino („Die Hochzeit des Figaro“), Valencienne („Die lustige Witwe“), Meg Page („Falstaff“), Page („Salome“), Dryade („Ariadne auf Naxos“), Zweite Dame („Die Zauberflöte“). Neben ihren Opernengagements widmet sich Stephanie Atanasov auch intensiv dem Lied- und Oratoriengesang. Hierzu gehören u. a. Werke von Brahms, Beethoven, Mozart und Dvorák.
Bei der Competizione dell′Opera 2008 wurde Stephanie Atanasov der dritte Preis verliehen.
Bei der Competizione dell′Opera 2008 wurde Stephanie Atanasov der dritte Preis verliehen.


